AXOTRON Schüttelinkubator IS-6 mit Kühlung und Touchscreen, großes Tablar 900 x 560 mm
Artikel-Nummer: 39553
Listenpreis € 13.900,00
Schüttelinkubatoren als Standgeräte mit Kühlung (1-etagig) vereinen Temperierung und Schüttelfunktion in einer Einheit für mikrobiologische, biochemische und zellbiologische Anwendungen. Diese Geräte sind als stapelbare Bauformen konzipiert und eignen sich für Labore in Forschung, Biotechnologie, Diagnostik und Pharmaindustrie, die reproduzierbare Kultivierungsbedingungen bei gleichzeitiger Kühlfunktion benötigen. Mit kreisförmigem Schüttelhub und Magnetantrieb gewährleisten sie schonende Durchmischung bei präziser Temperaturkontrolle.
Artikel-Nummer: 39553
Listenpreis € 13.900,00
Artikel-Nummer: 40109
Preis: a. A.
Schüttelinkubatoren mit Kühlung als 1-etagige Standgeräte kombinieren Inkubationsfunktion mit aktiver Kühlung und ermöglichen temperaturgeregelte Schüttelanwendungen über einen weiten Bereich. Die Geräte nutzen Umlufttemperierung für gleichmäßige Temperaturverteilung im Innenraum und arbeiten mit kreisförmigem Schüttelhub, um Kulturen schonend zu durchmischen. Der Magnetantrieb sorgt für vibrationsarmen, wartungsarmen Betrieb ohne mechanische Verschleißteile. Typische Schüttelfrequenzen reichen von 30 bis 300 rpm, Schüttelhübe von beispielsweise 26 mm Durchmesser ermöglichen eine anpassbare Durchmischungsintensität für unterschiedliche Gefäßgrößen und Kulturvolumina.
Die stapelbare Ausführung dieser 1-etagigen Standgeräte erlaubt es, mehrere Einheiten vertikal anzuordnen und so die Nutzfläche im Labor effizient zu nutzen. Jedes Gerät verfügt über ein eigenes Tablar – beispielsweise in Abmessungen wie 900 x 560 mm – und kann unabhängig betrieben werden. Diese Modularität eignet sich besonders für wachsende Laborumgebungen oder parallele Versuchsreihen mit unterschiedlichen Temperaturbedingungen. Standgeräte mit Kühlung 1-etagig bieten zudem ausreichend Stellfläche für Erlenmeyerkolben, Kulturflaschen oder Mikrotiterplatten und ermöglichen durch die Kühleinheit Arbeiten im temperierten und untertemperierten Bereich.
Schüttelinkubatoren mit Kühlung werden in der Zellkultur, Fermentation, Bakterien- und Hefekultivierung sowie bei enzymatischen Reaktionen eingesetzt, die kontrollierte Temperaturen unterhalb der Raumtemperatur erfordern. Die aktive Kühlung erweitert das Einsatzspektrum auf kälteempfindliche Organismen, temperaturkritische Assays oder Lagerung von Proben unter Schüttelbedingungen. Diagnostiklabore, Pharmaunternehmen und Forschungseinrichtungen nutzen diese Geräte für reproduzierbare Kultivierungsbedingungen bei gleichzeitig flexibler Temperaturführung. Die Kombination aus Schüttelfunktion und Kühlleistung ist insbesondere bei wärmeempfindlichen Zelllinien oder bei Prozessen mit exothermen Reaktionen von Bedeutung.
Bei der Auswahl eines Schüttelinkubators als Standgerät mit Kühlung (1-etagig) sind Tablarfläche, Temperaturbereich, Schüttelhub und Drehzahlbereich zentrale Kriterien. Die im Seiteninhalt genannten Geräte bieten kreisförmigen Schüttelhub mit Durchmessern wie 26 mm und Drehzahlen von 30 bis 300 rpm, was eine breite Anpassung an verschiedene Gefäßtypen ermöglicht. Konfigurierbare Modelle erlauben die Anpassung an spezifische Anforderungen wie erweiterte Temperaturregelung, zusätzliche Sensorik oder Schnittstellen zur Prozessüberwachung. Die Umlufttemperierung gewährleistet homogene Bedingungen auch bei höherer Beladung, während der Magnetantrieb langfristig wartungsarm bleibt und störungsfreien Dauerbetrieb unterstützt.
Moderne Schüttelinkubatoren mit Touchscreen-Steuerung erleichtern die Parametrierung und Überwachung von Temperatur, Drehzahl und Laufzeit. Anwender können Sollwerte präzise einstellen, Programme speichern und Alarme bei Abweichungen konfigurieren. Die intuitive Bedienung reduziert Einarbeitungszeiten und minimiert Fehleingaben. Für GMP-konforme Umgebungen sind Protokollierungsfunktionen und Datenschnittstellen von Bedeutung, die in konfigurierbaren Modellen optional verfügbar sind. Die 1-etagige Standausführung mit Kühlung ist so ausgelegt, dass sie auch bei längeren Kultivierungsläufen stabil und reproduzierbar arbeitet.
Im Folgenden werden typische Anwenderfragen zu diesen Geräten beantwortet.
Sie dienen der temperierten Kultivierung von Mikroorganismen, Zellkulturen und biochemischen Ansätzen, die gleichzeitig Durchmischung und Kühlung unterhalb der Raumtemperatur benötigen. Einsatzgebiete sind Biotechnologie, Mikrobiologie, Diagnostik und Pharmaforschung.
Die Wahl richtet sich nach der Anzahl und Größe der Kulturgefäße. Große Tablare wie 900 x 560 mm bieten Platz für viele Erlenmeyerkolben oder Mikrotiterplatten. Für kleinere Ansätze genügen kompaktere Flächen, sofern die Stapelbarkeit genutzt wird.
Der kreisförmige Schüttelhub sorgt für homogene Durchmischung ohne starke Scherkräfte, während der Magnetantrieb verschleißarm, leise und wartungsfrei arbeitet. Dies gewährleistet reproduzierbare Bedingungen und lange Standzeiten.
1-etagige Standgeräte sind modular und können einzeln oder gestapelt betrieben werden, wobei jede Einheit unabhängig temperiert und geschüttelt wird. Mehretagige Modelle integrieren mehrere Etagen in einem Gehäuse, benötigen aber mehr Bauhöhe und sind weniger flexibel erweiterbar.
Tablareinsätze für verschiedene Gefäßgrößen, zusätzliche Sensorik zur CO₂- oder O₂-Überwachung, Datenlogger zur GMP-Dokumentation und spezielle Schüttelaufsätze für Mikrotiterplatten erweitern die Funktionalität und erleichtern die Qualitätssicherung.
Hersteller und Fachhändler bieten Beratung zur Gerätekonfiguration, Temperaturbereich, Schüttelhub und optionaler Ausstattung. Ein Angebot wird in der Regel nach Klärung der spezifischen Anforderungen wie Tablarfläche, Temperaturbereich und Schnittstellen erstellt.
Die gleichmäßige Temperaturverteilung sollte mittels kalibrierter Sensoren überprüft werden. Schüttelfrequenz und -amplitude sind zu verifizieren, um reproduzierbare Kultivierungsbedingungen sicherzustellen. In GMP-Umgebungen sind Installations- und Leistungsqualifizierung (IQ/OQ) erforderlich.