Artikel-Nummer: 40816
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-150°C Ultratiefkühltruhen ermöglichen echte Kryokonservierung ohne flüssigen Stickstoff: Unterhalb von -130°C nimmt Wasser eine glasartige Struktur an, alle biologischen und chemischen Prozesse kommen vollständig zum Erliegen. Das Sortiment umfasst Modelle von 118 bis 258 Litern mit Kapazitäten von 4.800 bis 16.500 Probenröhrchen.
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Der entscheidende physikalische Unterschied zwischen -86°C und -150°C Lagerung liegt im Zustand des Wassers: Ab ca. -130°C geht Wasser in den glasartigen (amorphen) Zustand über. Enzymatische Reaktionen, Oxidationsprozesse und Kristallbildung kommen vollständig zum Stillstand. Bei -86°C sind diese Prozesse stark verlangsamt, aber nicht vollständig gestoppt — für die Lagerung über Jahrzehnte oder für besonders empfindliche Zellmaterialien kann der Temperaturunterschied entscheidend sein.
Das Sortiment umfasst drei Modelle: Innova MF-150H118P (118 l, 48 Kryoboxen, 4.800 Proben), Innova MF-150H258P (258 l, 165 Kryoboxen, 16.500 Proben) und Axofreeze MF-150H239 (239 l, 150 Kryoboxen, 15.000 Proben). Alle Angaben gelten für Kryoboxen mit 50 mm Höhe. Alle Geräte arbeiten mit mechanischer Kaskadenkühlung und benötigen keinen flüssigen Stickstoff — gegenüber Stickstoffsystemen entfallen Nachfülllogistik, Verdampfungsverluste und die besonderen Sicherheitsanforderungen für den Umgang mit Kryogenen.
-150°C Kryotruhen werden eingesetzt für die Langzeitkonservierung von Stammzellen und induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC), Zelllinien für CAR-T- und andere Zelltherapieprogramme, Keimzellen und Embryonen in der Reproduktionsmedizin sowie für Biobanken mit Langzeithorizont über 10 Jahre. Für GMP-regulierte Anwendungen empfiehlt sich die Qualifizierung (IQ/OQ/PQ) und die Anbindung an ein kontinuierliches Temperaturüberwachungssystem.
Warum -150°C statt -86°C, welche Kapazitäten sind verfügbar und was spricht für mechanische Kühlung gegenüber flüssigem Stickstoff — die wichtigsten Fragen zu -150°C Kryotruhen im Überblick.
Unterhalb von -130°C nimmt Wasser eine glasartige (amorphe) Struktur an — enzymatische Reaktionen, Oxidationsprozesse und Eiskristallbildung kommen vollständig zum Stillstand. Bei -86°C sind diese Prozesse stark verlangsamt, aber nicht vollständig gestoppt. Für Stammzellen, iPSC-Linien und Zellen für Zelltherapieprogramme sowie für Langzeitlagerung über Jahrzehnte ist -150°C die sicherere Wahl.
-150°C Kryotruhen mit mechanischer Kaskadenkühlung benötigen keinen flüssigen Stickstoff. Damit entfallen Nachfülllogistik, Verdampfungsverluste, die besonderen Sicherheitsanforderungen für den Umgang mit Kryogenen sowie die Abhängigkeit von der Stickstoffversorgung. Der Betrieb ist mit einem normalen Stromanschluss möglich.
Das Sortiment umfasst drei Modelle: Innova MF-150H118P (118 l, 48 Kryoboxen, ca. 4.800 Proben), Innova MF-150H258P (258 l, 165 Kryoboxen, ca. 16.500 Proben) und Axofreeze MF-150H239 (239 l, 150 Kryoboxen, ca. 15.000 Proben). Alle Angaben gelten für Kryoboxen mit 50 mm Höhe.
Typische Anwendungen sind die Langzeitkonservierung von Stammzellen und iPSC-Linien, Zelllinien für CAR-T- und andere Zelltherapieprogramme, Keimzellen und Embryonen in der Reproduktionsmedizin sowie Biobanken mit Langzeithorizont. In GMP-Umgebungen ist eine Qualifizierung (IQ/OQ/PQ) erforderlich.
Für die lückenlose Temperaturdokumentation empfiehlt sich ein externer WLAN-Datenlogger mit Alarmweiterleitung, der bei Grenzwertüberschreitung per E-Mail oder SMS alarmiert. In GMP-Umgebungen ist die kontinuierliche Aufzeichnung Voraussetzung für die regulatorische Konformität.