Ultratiefkühlgeräte -86°C bis -150°C

-86°C Ultratiefkühltruhen von Fryka und Elcold bieten die bewährte ULT-Lagerleistung in der platzsparenden Truhenbauform — mit dem konstruktionsbedingten Vorteil geringerer Temperaturschwankungen beim Öffnen. Das Sortiment reicht von 90 bis 300 Litern mit Kapazitäten von 34 bis 216 Kryoboxen im 2-Format.

Ultratiefkühltruhen -86°C bis -150°C / -86°C Ultratiefkühltruhen

-86°C Ultratiefkühltruhen: Bauform, Technik und Sortiment

Im Vergleich zu -86°C Ultratiefkühlschränken bieten Truhen einen physikalischen Vorteil beim Öffnen: Kalte Luft ist schwerer als warme und verbleibt beim Öffnen des Deckels weitgehend im Innenraum, während bei einem Schrank die gesamte Kaltluft nach unten ausströmt. Der Temperaturanstieg beim Zugriff ist dadurch geringer — relevant für Anwendungen, bei denen Proben häufig entnommen werden oder bei denen minimale Temperaturschwankungen gefordert sind.

Verfügbare Modelle im Überblick

Die Fryka TT 85-90 (90 l) fasst bis zu 72 Kryoboxen im 2-Format bei einem Verbrauch von 4,45 kWh/24h und ist auch mit integriertem Datenlogger mit Farb-Touchscreen erhältlich. Die Elcold LAB-Serie bietet drei Volumenstufen: LAB 8 (92 l, max. 34 Boxen, 5,8 kWh), LAB 11 (130 l, max. 84 Boxen, 5,8 kWh) und LAB 31 (300 l, max. 216 Boxen, 8,5 kWh) — alle für den Betrieb bei -85°C ausgelegt.

Wann eine Truhe gegenüber einem Schrank sinnvoll ist

Truhen sind besonders geeignet für zentrale Probenlager mit großem Bestand und seltenen Zugriffen, für Anwendungen mit strengen Anforderungen an Temperaturstabilität sowie für Installationen, bei denen die Stellhöhe begrenzt ist. Für häufige Einzelentnahmen und schnellen Zugriff auf bestimmte Positionen bleibt der -86°C Ultratiefkühlschrank praktikabler. Für die lückenlose Dokumentation empfiehlt sich ein WLAN-Datenlogger mit Alarmweiterleitung — oder die Wahl eines Modells mit integriertem Logger.

Häufige Fragen zu -86°C Ultratiefkühltruhen

Antworten auf die häufigsten Fragen zu Modellauswahl, Energieverbrauch, Datenloggern und dem Vergleich Truhe vs. Schrank finden Sie hier.

Welche Hersteller und Modelle sind verfügbar?

Das Sortiment umfasst die Fryka TT 85-90 (90 l, max. 72 Kryoboxen 2, 4,45 kWh/24h) — auch mit integriertem Datenlogger — sowie die Elcold LAB-Serie in drei Größen: LAB 8 (92 l, 34 Boxen), LAB 11 (130 l, 84 Boxen) und LAB 31 (300 l, 216 Boxen). Alle Modelle sind für Betriebstemperaturen bis -85°C ausgelegt.

Wie hoch ist der Stromverbrauch einer -86°C Ultratiefkühltruhe?

Der Verbrauch liegt modellabhängig zwischen 4,45 kWh/24h (Fryka TT 85-90, 90 l) und 8,5 kWh/24h (Elcold LAB 31, 300 l). Truhen sind durch ihre kompakte Bauform und gute Isolierung oft energieeffizienter als vergleichbar große Schränke.

Sind -86°C Ultratiefkühltruhen mit Datenlogger erhältlich?

Ja. Die Fryka TT 85-90//logg ist mit integriertem Datenlogger mit Farb-Touchscreen und Temperaturverlaufsanzeige erhältlich. Alternativ können externe WLAN-Datenlogger mit Alarmweiterleitung per E-Mail oder SMS nachgerüstet werden.

Wann ist eine -86°C Truhe die bessere Wahl gegenüber einem Schrank?

Truhen eignen sich besonders für zentrale Probenlager mit seltenen Zugriffen, für Anwendungen mit strengen Anforderungen an Temperaturstabilität sowie bei begrenzter Raumhöhe. Für häufige Einzelentnahmen mit schnellem Zugriff auf bestimmte Positionen ist ein Schrank praktikabler.

Können -86°C Truhen in GMP-Umgebungen qualifiziert werden?

Ja. Grundlage für eine Qualifizierung (IQ/OQ/PQ) sind die mitgelieferten Herstellerunterlagen. Für die lückenlose Temperaturprotokollierung ist ein Datenlogger — integriert oder extern — erforderlich.