Alphavita CO₂-Inkubator MCO-170HS, 170 l, UV und 180°C Sterilisation, 7" Touchscreen
Artikelnummer: 40339
Listenpreis € 10.500,00
CO2-Inkubatoren bieten kontrollierte Kulturbedingungen für Zellkulturen in Forschung, Diagnostik und Biotechnologie. Die Geräte kommen in Laboren, Kliniken und Pharmaunternehmen zum Einsatz, wo reproduzierbare CO₂-, Temperatur- und Feuchtebedingungen für die Kultivierung von Zellen und Geweben erforderlich sind. Hier werden verschiedene Sterilisationsmodi mit moderner Bedienoberfläche kombiniert.
Artikelnummer: 40339
Listenpreis € 10.500,00
CO2-Inkubatoren werden zur Kultivierung von Zellen eingesetzt, die eine definierte Kohlendioxidatmosphäre benötigen. Die Geräte regulieren neben der CO₂-Konzentration auch Temperatur und Luftfeuchtigkeit präzise, um optimale Wachstumsbedingungen für humane und tierische Zelllinien, Primärkulturen oder Mikroorganismen zu schaffen. Typische Anwendungen finden sich in der Biotechnologie, der pharmazeutischen Forschung, der klinischen Diagnostik und der akademischen Forschung.
Der Alphavita CO2-Inkubator MCO-170HS verfügt über zwei unabhängige Sterilisationsmodi: eine Hochtemperatursterilisation bei 180 °C sowie eine UV-Sterilisation. Die Hochtemperatursterilisation ermöglicht die thermische Dekontamination des gesamten Innenraums und reduziert mikrobielles Wachstum nachhaltig. Die UV-Sterilisation kann kontinuierlich oder intervallgesteuert eingesetzt werden und eignet sich zur routinemäßigen Kontaminationsprophylaxe zwischen Kulturdurchgängen. Beide Verfahren unterstützen die Einhaltung von GMP-Anforderungen und reduzieren das Risiko von Kreuzkontaminationen.
Das Modell MCO-170HS bietet ein Nutzvolumen von 170 Litern und ist mit einem 7 Zoll Touchscreen ausgestattet. Die Touchscreen-Bedienung ermöglicht eine intuitive Parametrierung von CO₂-Konzentration, Temperatur, Feuchte sowie die Programmierung von Sterilisationszyklen. Die Kombination aus ausreichendem Volumen und kompakter Bauform macht den Inkubator für mittlere Probenmengen geeignet, wie sie in Forschungslaboren, Apotheken oder kleineren Produktionseinheiten anfallen.
CO2-Inkubatoren kommen überall dort zum Einsatz, wo Zellkulturen unter kontrollierten Bedingungen gezüchtet werden müssen. Dazu gehören die Stammzellforschung, die Herstellung von Biologika, die In-vitro-Diagnostik, toxikologische Tests und die regenerative Medizin. In der Pharmaindustrie werden sie zur Entwicklung und Prüfung von Wirkstoffen genutzt, in Kliniken für die Aufbereitung von Zelltherapeutika oder diagnostische Verfahren. Auch in der akademischen Forschung sind sie ein zentrales Werkzeug der Zellbiologie.
Bei der Auswahl eines CO2-Inkubators sind Volumen, Sterilisationsverfahren, Regelgenauigkeit und Dokumentationsfähigkeit entscheidend. Das Volumen muss zur Anzahl und Größe der Kulturgefäße passen. Sterilisationsoptionen wie Hochtemperatur oder UV beeinflussen die Kontaminationssicherheit. Die Regelgenauigkeit von CO₂, Temperatur und Feuchte bestimmt die Reproduzierbarkeit der Kulturbedingungen. Für GMP-konforme Anwendungen sind Datenlogger, Alarme und Validierungsdokumentation erforderlich. Die Bedienoberfläche sollte übersichtlich sein und Programmierung sowie Überwachung erleichtern.
Im Folgenden werden zentrale Fragen zu Einsatz, Auswahl und Betrieb von CO2-Inkubatoren beantwortet.
CO2-Inkubatoren dienen der kontrollierten Kultivierung von Zellen unter definierten CO₂-, Temperatur- und Feuchtebedingungen. Sie werden in der Zellbiologie, Biotechnologie, Pharmaforschung, klinischen Diagnostik und regenerativen Medizin eingesetzt, um reproduzierbare Wachstumsbedingungen für humane, tierische oder mikrobielle Zellkulturen zu gewährleisten.
Das Modell MCO-170HS mit 170 Litern eignet sich für mittlere Probenmengen, wie sie in Forschungslaboren, Apotheken oder kleineren Produktionseinheiten anfallen. Die Wahl des Volumens hängt von der Anzahl und Größe der Kulturgefäße ab. Für größere Durchsätze oder parallele Versuchsreihen können mehrere Inkubatoren oder Modelle mit höherem Volumen erforderlich sein.
Der Alphavita MCO-170HS verfügt über zwei Sterilisationsmodi: eine Hochtemperatursterilisation bei 180 °C zur thermischen Dekontamination des gesamten Innenraums sowie eine UV-Sterilisation zur kontinuierlichen oder intervallgesteuerten Kontaminationsprophylaxe. Beide Verfahren ergänzen sich und ermöglichen eine flexible Kontaminationskontrolle je nach Anforderung.
Die Hochtemperatursterilisation bei 180 °C wirkt durch thermische Abtötung von Mikroorganismen im gesamten Innenraum und ist besonders gründlich, erfordert jedoch eine temporäre Abschaltung des Betriebs. Die UV-Sterilisation erfolgt durch UV-Strahlung und kann kontinuierlich oder zyklisch im laufenden Betrieb eingesetzt werden. Sie eignet sich für die Routineprophylaxe, während die Hochtemperatursterilisation bei stärkerer Kontamination oder nach Nutzerwechsel bevorzugt wird.
Sinnvolles Zubehör umfasst zusätzliche Einlegeböden zur flexiblen Raumnutzung, Datenlogger zur kontinuierlichen Aufzeichnung von Temperatur und CO₂, externe Alarmsysteme für Abweichungen sowie CO₂-Sensoren zur präzisen Regelung. Für GMP-konforme Anwendungen sind Validierungskits und Kalibrierprotokolle erforderlich. Wasseraufbereitungssysteme zur Erzeugung von sterilem Wasser für die Luftbefeuchtung erhöhen die Kontaminationssicherheit.
Ein Angebot für CO2-Inkubatoren kann über den Fachhandel für Labortechnik oder direkt beim Hersteller angefragt werden. Dabei sollten Angaben zu Volumen, Sterilisationsanforderungen, Regelgenauigkeit, Dokumentationsbedarf und Einsatzbereich gemacht werden. Für GMP-konforme Anwendungen sind zusätzlich Validierungs- und Qualifizierungsleistungen zu klären. Eine fachliche Beratung hilft, das passende Modell für den jeweiligen Anwendungsfall auszuwählen.
Ein CO2-Inkubator mit Hochtemperatursterilisation erfordert regelmäßige Kalibrierung der CO₂- und Temperatursensoren, Reinigung der Innenraumoberflächen sowie Überprüfung der Dichtungen und Türverschlüsse. Die Hochtemperatursterilisation selbst reduziert den Reinigungsaufwand, da sie Kontaminationen thermisch beseitigt. Zusätzlich sollten Wasserbehälter für die Befeuchtung regelmäßig gereinigt und mit sterilem Wasser befüllt werden. Für GMP-konforme Nutzung sind dokumentierte Wartungs- und Kalibrierprotokolle erforderlich.