Ultratiefkühlgeräte -86°C bis -150°C

Ultratiefkühlgeräte -86°C bis -150°C

Ultratiefkühlgeräte von -86°C bis -150°C sichern die Langzeitlagerung biologischer Proben, Zelllinien und pharmazeutischer Wirkstoffe unter kontrollierten Tiefsttemperaturen. Axon Labortechnik führt das vollständige Sortiment: -86°C Ultratiefkühlschränke in Volumina von 7 bis 960 Liter, -86°C und -150°C Ultratiefkühltruhen sowie passendes Zubehör für Temperaturüberwachung und Alarmweiterleitung.

-86°C Ultratiefkühlschränke / Gebrauchte -86°C Ultratiefkühlschränke

-86°C Ultratiefkühlschränke / Dualkühler mit frequenzgeregelten Kompressoren

-86°C Ultratiefkühlschränke / Sanyo- und Panasonic-Nachfolger

-86°C Ultratiefkühlschränke / Kleine -86°C Ultratiefkühlschränke bis 130 Liter

-86°C Ultratiefkühlschränke / Kompakte, preisgünstige Freezer

Ultratiefkühltruhen -86°C bis -150°C / -150°C Ultratiefkühltruhen

Zubehör: Datenlogger/Alarmweiterleitung/Handschuhe / WLAN-Datenlogger für ULT-Freezer

Ultratiefkühltruhen -86°C bis -150°C / -86°C Ultratiefkühltruhen

Zubehör: Datenlogger/Alarmweiterleitung/Handschuhe / Datenlogger

Zubehör: Datenlogger/Alarmweiterleitung/Handschuhe / Alarmweiterleitung für ULT-Freezer

aUltratiefkühlgeräte decken den Temperaturbereich ab, in dem biologische und chemische Prozesse weitgehend zum Erliegen kommen. Die entscheidende Schwelle liegt bei -70°C: Darunter sind Gewebeproben, Mikroorganismen, Stammsammlungen, Enzyme, DNA und RNA über Jahre stabil lagerbar. Bei Temperaturen unter -130°C nimmt Wasser eine glasartige Struktur an, alle chemischen Vorgänge kommen vollständig zum Stillstand — dieser Zustand der Kryokonservierung wird mit -150°C-Truhen erreicht.

Gerätetypen im Überblick

Das Sortiment gliedert sich in drei Hauptkategorien. -86°C Ultratiefkühlschränke sind die am häufigsten eingesetzten ULT-Geräte im Labor: aufrecht stehend, mit Volumen von 7 bis über 960 Litern, in Ausführungen mit konventioneller Kaskade, Dualkühlsystem oder frequenzgeregelten Kompressoren. Ultratiefkühltruhen bieten eine platzsparende Alternative bei großem Probenvolumen: -86°C-Truhen eignen sich für Standardanwendungen, -150°C-Truhen ermöglichen echte Kryokonservierung ohne flüssigen Stickstoff. Zubehör wie WLAN-Datenlogger und Alarmweiterleitungssysteme ergänzt das Sortiment für lückenlose Temperaturüberwachung und GMP-konforme Dokumentation.

Kühltechnologie: vom klassischen Kaskadenprinzip zum Energiesparmodell

Alle ULT-Geräte arbeiten mit einem zweistufigen Kaskadenprinzip: Der erste Kompressorkreislauf kühlt auf ca. -40°C vor, der zweite erreicht damit -86°C. In der Praxis werden Geräte bei -75°C bis -80°C betrieben, um Temperaturschwankungen beim Öffnen der Tür zu puffern. Weiterentwicklungen der klassischen Kaskade umfassen VIP-Isolationspaneele für reduzierte Gehäusestärke, frequenzgeregelte Kompressoren für bedarfsgerechten Energieeinsatz sowie Dualkühlsysteme mit zwei unabhängigen Kompressorkreisläufen — bei Ausfall eines Kreislaufs hält der zweite die Lagertemperatur dauerhaft auf -70°C bis -80°C.

Anwendungsbereiche

ULT-Geräte sind Standard in Molekularbiologie, Pharmaforschung, Biotechnologie und klinischer Diagnostik: Lagerung von DNA, RNA und Proteinen, Biobanking von Zelllinien und Primärgeweben, Zwischenlagerung von Impfstoffen und Biopharmazeutika sowie CAR-T- und Zelltherapieprogramme. In GMP-regulierten Umgebungen werden Geräte qualifiziert (IQ/OQ/PQ) Datenlogger mit Alarmweiterleitung per WLAN, Telefon oder SMS sichern die lückenlose Temperaturprotokollierung.

Häufige Fragen zu Ultratiefkühlgeräten

Hier finden Sie Antworten auf zentrale Fragen zur Auswahl und zum Betrieb von Tiefstkühlgeräten im B2B-Bereich.

Was ist der Unterschied zwischen einem Ultratiefkühlschrank und einer Ultratiefkühltruhe?

Ultratiefkühlschränke sind aufrecht stehende Geräte und ermöglichen über Fächer, Racks und Innentüren einen gezielten Zugriff auf die gelagerten Proben. Ultratiefkühltruhen werden von oben geöffnet und eignen sich besonders für große Probenmengen. Axon Labortechnik führt Ultratiefkühlschränke bis -86 °C sowie Ultratiefkühltruhen bis -86 °C und -150 °C.

Warum werden biologische Proben bei Temperaturen unter -70 °C gelagert?

Unterhalb von -70 °C werden biologische und chemische Abbauprozesse stark verlangsamt. Dadurch können beispielsweise Gewebeproben, Mikroorganismen, Zelllinien, Enzyme, DNA und RNA langfristig gelagert werden. In der Praxis werden viele Ultratiefkühlschränke bei -75 °C bis -80 °C betrieben, um eine Reserve für Temperaturschwankungen beim Öffnen der Tür zu erhalten.

Wann wird eine -150 °C-Ultratiefkühltruhe benötigt?

-150 °C-Ultratiefkühltruhen sind für Anwendungen vorgesehen, die Lagertemperaturen unterhalb von -130 °C erfordern. Sie ermöglichen die Kryokonservierung empfindlicher biologischer Proben ohne den Einsatz von flüssigem Stickstoff. Ob eine Lagerung bei -86 °C ausreicht oder -150 °C erforderlich ist, richtet sich nach dem Probenmaterial und den Vorgaben der jeweiligen Anwendung.

Welche Größen und Kapazitäten sind erhältlich?

Das Sortiment von Axon Labortechnik reicht von kompakten Ultratiefkühlgeräten mit 7 Litern Volumen bis zu Großgeräten mit mehr als 950 Litern. Je nach Modell können wenige Kryoboxen oder mehrere hundert Boxen mit mehreren zehntausend Proben gelagert werden. Bei der Auswahl sollten neben der benötigten Kapazität auch Stellfläche, Zugriffsfrequenz und zukünftiger Lagerbedarf berücksichtigt werden.

Wie hoch ist der Stromverbrauch eines Ultratiefkühlschranks?

Der Stromverbrauch hängt vom Gerätevolumen, der eingestellten Temperatur, der Isolierung und der verwendeten Kühltechnik ab. Kompakte Modelle mit frequenzgeregelten Kompressoren können weniger als 4 kWh pro Tag benötigen, während größere Geräte entsprechend höhere Verbrauchswerte aufweisen. Axon Labortechnik nennt den jeweiligen Energieverbrauch direkt bei den technischen Angaben der einzelnen Modelle.

Welche Vorteile bietet ein Dualkühlsystem?

Ein Dualkühlsystem besitzt zwei unabhängig arbeitende Kompressorkreisläufe. Fällt ein Kreislauf aus, kann der zweite Kreislauf die Innentemperatur je nach Modell weiterhin im Bereich von etwa -70 °C bis -80 °C halten. Dadurch bleibt mehr Zeit, um auf eine Störung zu reagieren und die gelagerten Proben zu schützen.

Wie können Temperatur und Gerätestörungen überwacht werden?

Für die kontinuierliche Überwachung stehen interne oder externe Datenlogger sowie Systeme zur Alarmweiterleitung zur Verfügung. Je nach Ausführung können Temperaturabweichungen und Gerätestörungen per E-Mail, SMS oder Telefonanruf gemeldet werden. Axon Labortechnik bietet dafür passende Datenlogger, Temperaturfühler und Alarmierungssysteme an.