Schüttelinkubatoren Stapelbare Schüttelinkubatoren
Schüttelinkubatoren als Standgeräte sind für große Kultivierungskapazitäten und den Dauerbetrieb in Labor, Biotechnologie und Forschung ausgelegt. Sie bieten hohes Nutzvolumen, stapelbare Bauweise für mehrere Etagen und umfangreiche Konfigurationsmöglichkeiten für Temperatur, Begasung und Befeuchtung. Verfügbar sind Axotron, Zefa und Infors Multitron – individuell konfigurierbar für Erlenmeyerkolben, Röhrchen und Mikrotiterplatten.
Stapelbare Schüttelinkubatoren / Standgeräte mit Kühlung 1-etagig
Zefa Schüttelinkubator - jetzt konfigurieren!
Artikelnummer: 40109
Preis: a. A.
Schüttelinkubatoren Standgeräte für große Probenanzahlen
Schüttelinkubatoren als Standgeräte sind speziell für den Einsatz mit großen Probenanzahlen und langen Laufzeiten konzipiert. Im Gegensatz zu kompakten Tischgeräten bieten sie ein deutlich größeres Nutzvolumen und sind in der Regel stapelbar, sodass mehrere Etagen übereinander betrieben werden können. Dies ermöglicht eine flexible Raumnutzung bei gleichzeitig hoher Kultivierungskapazität. Typische Anwendungen finden sich in der Zellkultur, Mikrobiologie, Pharmaforschung und Biotechnologie.
Axotron Schüttelinkubator mit Magnetantrieb
Der Axotron Schüttelinkubator arbeitet mit einem Magnetantrieb und bietet einen verstellbaren Orbit. Der berührungslose Antrieb arbeitet vibrationsfrei und verschleißarm, was die Lebensdauer erhöht und die Reproduzierbarkeit der Kultivierungsbedingungen verbessert. Der Schüttelhub lässt sich stufenlos einstellen und passt sich unterschiedlichen Kulturgefäßen an – von Erlenmeyerkolben über Röhrchen bis hin zu Mikrotiterplatten. Serienmäßig ist der Axotron mit Kühlung und einer 10-Zoll-Touchscreen-Steuerung ausgestattet. Die Geräte sind stapelbar und individuell konfigurierbar.
Zefa Schüttelinkubator mit kreisförmigem Schüttelhub
Der Zefa Schüttelinkubator arbeitet mit einem kreisförmigen Schüttelhub und eignet sich für klassische Schüttelanwendungen in der Mikrobiologie und Zellkultur. Er ist ebenfalls als Standgerät konzipiert und kann nach individuellen Anforderungen konfiguriert werden. Der kreisförmige Hub sorgt für eine gleichmäßige Durchmischung und Sauerstoffversorgung in Suspensionskulturen. Unterschiedliche Ausstattungsvarianten ermöglichen die Anpassung an spezifische Prozessanforderungen, etwa hinsichtlich Temperaturbereich, Begasung oder Befeuchtung.
Infors Multitron für präzise Prozessregelung
Der Infors Multitron ist ein etabliertes Standgerät des Schweizer Herstellers Infors HT. Er ist bekannt für seine präzise Prozessregelung und modulare Erweiterbarkeit. Der Multitron lässt sich für unterschiedliche Kultivierungsanforderungen konfigurieren und ist vor allem in der pharmazeutischen Forschung und Biotech-Industrie verbreitet. Die robuste Bauweise und langlebige Antriebstechnik machen ihn zu einer zuverlässigen Lösung für den Dauerbetrieb mit hohen Anforderungen an Temperaturstabilität und Reproduzierbarkeit.
Stapelbare Bauweise für platzsparende Aufstellung
Alle drei Schüttelinkubatoren Standgeräte – Axotron, Zefa und Infors Multitron – sind stapelbar. Dies erlaubt den Aufbau von Mehretagensystemen, bei denen mehrere Inkubationsebenen übereinander betrieben werden. Dadurch lässt sich die Kultivierungskapazität bei begrenzter Laborfläche vervielfachen. Die stapelbare Bauweise erfordert eine stabile Mechanik und präzise Temperaturregelung in jeder Etage, um gleichbleibende Bedingungen in allen Ebenen zu gewährleisten.
Konfigurierbare Ausstattung für individuelle Anforderungen
Alle angebotenen Standgeräte sind individuell konfigurierbar. Je nach Anwendung können Optionen wie Kühlung, Begasung mit CO₂ oder O₂, Befeuchtung oder spezielle Schüttelplattformen gewählt werden. Die Anpassung erfolgt auf Basis des konkreten Bedarfs – etwa für temperaturempfindliche Zellkulturen, aerobe oder anaerobe Mikroorganismen oder Hochdurchsatz-Screening mit Mikrotiterplatten. Preise und Lieferzeiten werden auf Anfrage mitgeteilt, da jede Konfiguration individuell zusammengestellt wird.
Einsatzbereiche und Kulturgefäße
Schüttelinkubatoren Standgeräte werden typischerweise für die Kultivierung von Bakterien, Hefen, Pilzen, Insektenzellen und Säugerzellen eingesetzt. Sie eignen sich für Erlenmeyerkolben unterschiedlicher Größen, Zentrifugenröhrchen, Reagenzgläser und Mikrotiterplatten. Die Wahl des Schüttelhubs – kreisförmig oder orbital mit verstellbarem Durchmesser – richtet sich nach der Art der Kultur und der gewünschten Durchmischung. Für empfindliche Zelllinien wird häufig ein kleinerer Orbit bevorzugt, während für schnell wachsende Mikroorganismen ein größerer Hub vorteilhaft sein kann.
Häufige Fragen zu Schüttelinkubatoren Standgeräten
Im Folgenden werden typische Fragen zur Auswahl, Konfiguration und zum Betrieb von Schüttelinkubatoren als Standgeräte beantwortet.
Wofür werden Schüttelinkubatoren Standgeräte eingesetzt?
Schüttelinkubatoren Standgeräte werden für die Kultivierung von Mikroorganismen, Zellkulturen und Gewebekulturen eingesetzt, insbesondere wenn große Probenanzahlen, hohe Kultivierungsvolumina oder Dauerbetrieb erforderlich sind. Typische Anwendungsbereiche sind Forschung, Biotechnologie, Pharmazie und Diagnostik.
Welches Standgerät eignet sich für welchen Bedarf?
Der Axotron mit Magnetantrieb und verstellbarem Orbit eignet sich für Anwendungen mit unterschiedlichen Kulturgefäßen und hohen Anforderungen an Vibrationsarmut. Der Zefa mit kreisförmigem Schüttelhub ist eine robuste Lösung für klassische Mikrobiologie. Der Infors Multitron bietet präzise Prozessregelung und modulare Erweiterbarkeit für anspruchsvolle Biotech-Prozesse.
Was ist der Vorteil eines Magnetantriebs?
Ein Magnetantrieb arbeitet berührungslos und erzeugt dadurch weniger Vibrationen und Verschleiß. Dies erhöht die Lebensdauer des Geräts und verbessert die Reproduzierbarkeit der Kultivierungsbedingungen, da mechanische Störungen minimiert werden. Der Axotron Schüttelinkubator ist mit dieser Antriebstechnik ausgestattet.
Worin unterscheiden sich stapelbare Schüttelinkubatoren von einstufigen Standgeräten?
Stapelbare Schüttelinkubatoren können vertikal übereinander betrieben werden, um die Kultivierungskapazität bei begrenzter Laborfläche zu erhöhen. Einstufige Standgeräte bieten eine einzelne Inkubationsebene. Alle hier angebotenen Modelle – Axotron, Zefa und Infors Multitron – sind stapelbar und für den Mehretagenbetrieb ausgelegt.
Welches Zubehör ist für Schüttelinkubatoren sinnvoll?
Sinnvolles Zubehör umfasst austauschbare Schüttelplattformen für verschiedene Kulturgefäße, Befestigungsklammern für Kolben, Begasungsmodule für CO₂ oder O₂, Befeuchtungseinheiten sowie Temperatur- und CO₂-Überwachungssysteme. Die Konfiguration erfolgt individuell nach Anwendung.
Wie erhalte ich ein Angebot für einen konfigurierbaren Schüttelinkubator?
Da die Standgeräte Axotron, Zefa und Infors Multitron individuell konfigurierbar sind, erfolgt die Preisstellung auf Anfrage. Eine Beratung zu Ausstattungsoptionen, Temperaturbereich, Begasung und Schüttelplattformen ist im Rahmen der Angebotserstellung möglich.
Worauf ist bei der Inbetriebnahme eines stapelbaren Schüttelinkubators zu achten?
Bei der Inbetriebnahme ist auf eine ebene, stabile Aufstellfläche zu achten, die das Gesamtgewicht der gestapelten Einheiten trägt. Die Temperaturkalibrierung sollte in jeder Etage separat geprüft werden. Zudem ist auf ausreichende Belüftung und Zugänglichkeit für Wartung und Probenentnahme zu achten. Herstellerspezifische Installationsanweisungen sind zu beachten.