AXOTRON kompakter Schüttelinkubator IS-DW mit Magnetantrieb, Kühlung und Touchscreen
Artikelnummer: 40924
€ 8.900,00
Aktionspreis € 7.120,00
Ein Schüttelinkubator kombiniert präzise Temperaturregelung mit definierter Schüttelbewegung für die Kultivierung von Mikroorganismen, Zellen und Expressionssystemen in Erlenmeyerkolben, Kulturröhrchen und Mikrotiterplatten. Schüttelinkubatoren – auch Inkubationsschüttler oder Laborschüttler mit Inkubator genannt – arbeiten je nach Modell mit orbitaler Bewegung; ausgewählte Axotron-Geräte bieten einen verstellbaren Orbit. Ein Orbitalschüttler-Inkubator eignet sich besonders für Bakterien- und Zellkulturen. Das Sortiment reicht von konfigurierbaren Standgeräten von Axotron, Zefa und Infors Multitron bis zu kompakten Tischgeräten mit und ohne Kühlung – für Einzelaufstellungen oder stapelbare Mehretagenlösungen.
Artikelnummer: 40924
€ 8.900,00
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Schüttelinkubatoren erzeugen durch orbitale oder lineare Schüttelbewegung einen gleichmäßigen Flüssigkeitsstrom im Kulturgefäß, der den Sauerstoffeintrag in das Kulturmedium maximiert und Konzentrationsgefälle ausgleicht. Temperatur, Drehzahl und Hub sind die primären Prozessparameter je nach Anwendung kommen Kühlung, CO₂-Begasung, Luftbefeuchtung und Wachstumslicht als weitere Regelgrößen hinzu.
Schüttelinkubatoren als Standgeräte bieten große Nutzvolumina für den simultanen Betrieb vieler Kulturgefäße und sind häufig stapelbar oder modular erweiterbar. Das Sortiment umfasst den Axotron Schüttelinkubator mit Magnetantrieb und verstellbarem Orbit (serienmäßig mit Kühlung und 10 Touchscreen), den Zefa Schüttelinkubator mit kreisförmigem Schüttelhub sowie den Infors Multitron — alle konfigurierbar nach individuellem Bedarf.
Kompakte Tischgeräte für begrenzte Stellflächen oder als Ergänzung zu Standgeräten: der Axotron IS-RDD3 mit Kühlung (Schüttelfläche 450×400 mm, Ø 26 mm Orbit, 30–400 rpm) sowie mehrere Modelle ohne Kühlung (Axotron IS-RSD3, IS-RSDA, Labwit 311 DS, Infors Minitron) für unterschiedliche Kapazitätsstufen und Schüttelhübe.
Alle Geräte sind für den Betrieb mit Erlenmeyerkolben, Kulturröhrchen und Mikrotiterplatten ausgelegt. Die Befestigung der Gefäße erfolgt je nach Modell über Federklammern aus Edelstahl, Kunststoffklammern, Haftfolie oder Spannfedertablare. Optionale Ausstattung umfasst CO₂-Begasung, Luftbefeuchtung und Wachstumslicht für anspruchsvolle Zellkulturanwendungen.
Antworten zur Auswahl von Bauform, Kühlung, Schüttelhub und Antriebstechnik.
Ein Schüttelinkubator kombiniert eine präzise Temperaturregelung mit einer definierten Schüttelbewegung. Er wird für die Kultivierung von Mikroorganismen, Zellen und Expressionssystemen verwendet und ist auch als Inkubationsschüttler oder Laborschüttler mit Inkubator bekannt.
Standgeräte bieten größere Nutzvolumina, sind häufig stapelbar und für den Dauerbetrieb mit vielen Kulturgefäßen ausgelegt. Tischgeräte sind kompakter, benötigen weniger Stellfläche und eignen sich für kleinere Probenmengen oder als Ergänzung zu einem zentralen Standgerät.
Kühlung ist erforderlich, wenn die Solltemperatur unter der Umgebungstemperatur liegen soll oder Wärme aus dem Schüttelbetrieb zuverlässig abgeführt werden muss. Ohne Kühlung sind in der Regel nur Temperaturen oberhalb der Raumtemperatur regelbar.
Orbit und Schüttelhub beschreiben den Durchmesser der kreisförmigen Schüttelbewegung in Millimetern. Zusammen mit Drehzahl, Füllvolumen und Gefäßform beeinflusst er die Durchmischung und den Sauerstoffeintrag in die Kultur. Übliche Werte bei Tischgeräten sind beispielsweise 19, 25, 26 oder 50 mm.
Bei einem Magnetantrieb wird die Schüttelbewegung berührungslos übertragen. Das reduziert mechanischen Verschleiß und unterstützt einen ruhigen, gleichmäßigen Lauf. Beim Axotron IS-6MVW ist der Orbit zusätzlich stufenlos verstellbar, um die Bewegung an Kulturgefäße und Anwendung anzupassen.