Schüttelinkubatoren

Schüttelinkubatoren

Ein Schüttelinkubator kombiniert präzise Temperaturregelung mit definierter Schüttelbewegung für die Kultivierung von Mikroorganismen, Zellen und Expressionssystemen in Erlenmeyerkolben, Kulturröhrchen und Mikrotiterplatten. Schüttelinkubatoren – auch Inkubationsschüttler oder Laborschüttler mit Inkubator genannt – arbeiten je nach Modell mit orbitaler Bewegung; ausgewählte Axotron-Geräte bieten einen verstellbaren Orbit. Ein Orbitalschüttler-Inkubator eignet sich besonders für Bakterien- und Zellkulturen. Das Sortiment reicht von konfigurierbaren Standgeräten von Axotron, Zefa und Infors Multitron bis zu kompakten Tischgeräten mit und ohne Kühlung – für Einzelaufstellungen oder stapelbare Mehretagenlösungen.

Produkt-Highlights: Schüttelinkubatoren mit Magnetantrieb

Produkt-Highlights: Schüttelinkubatoren mit Magnetantrieb / Standgeräte mit Kühlung 1-etagig

Stapelbare Schüttelinkubatoren / Standgeräte mit Kühlung 1-etagig

Schüttelinkubatoren Tischgeräte / Tischgerät mit Kühlung

Schüttelinkubatoren Tischgeräte / Tischgeräte ohne Kühlung

Schüttelinkubatoren: Bauformen, Ausstattung und Einsatzbereiche

Schüttelinkubatoren erzeugen durch orbitale oder lineare Schüttelbewegung einen gleichmäßigen Flüssigkeitsstrom im Kulturgefäß, der den Sauerstoffeintrag in das Kulturmedium maximiert und Konzentrationsgefälle ausgleicht. Temperatur, Drehzahl und Hub sind die primären Prozessparameter je nach Anwendung kommen Kühlung, CO₂-Begasung, Luftbefeuchtung und Wachstumslicht als weitere Regelgrößen hinzu.

Standgeräte

Schüttelinkubatoren als Standgeräte bieten große Nutzvolumina für den simultanen Betrieb vieler Kulturgefäße und sind häufig stapelbar oder modular erweiterbar. Das Sortiment umfasst den Axotron Schüttelinkubator mit Magnetantrieb und verstellbarem Orbit (serienmäßig mit Kühlung und 10 Touchscreen), den Zefa Schüttelinkubator mit kreisförmigem Schüttelhub sowie den Infors Multitron — alle konfigurierbar nach individuellem Bedarf.

Tischgeräte

Kompakte Tischgeräte für begrenzte Stellflächen oder als Ergänzung zu Standgeräten: der Axotron IS-RDD3 mit Kühlung (Schüttelfläche 450×400 mm, Ø 26 mm Orbit, 30–400 rpm) sowie mehrere Modelle ohne Kühlung (Axotron IS-RSD3, IS-RSDA, Labwit 311 DS, Infors Minitron) für unterschiedliche Kapazitätsstufen und Schüttelhübe.

Gefäßkompatibilität und Zubehör

Alle Geräte sind für den Betrieb mit Erlenmeyerkolben, Kulturröhrchen und Mikrotiterplatten ausgelegt. Die Befestigung der Gefäße erfolgt je nach Modell über Federklammern aus Edelstahl, Kunststoffklammern, Haftfolie oder Spannfedertablare. Optionale Ausstattung umfasst CO₂-Begasung, Luftbefeuchtung und Wachstumslicht für anspruchsvolle Zellkulturanwendungen.

Häufige Fragen zu Schüttelinkubatoren

Antworten zur Auswahl von Bauform, Kühlung, Schüttelhub und Antriebstechnik.

Was ist ein Schüttelinkubator?

Ein Schüttelinkubator kombiniert eine präzise Temperaturregelung mit einer definierten Schüttelbewegung. Er wird für die Kultivierung von Mikroorganismen, Zellen und Expressionssystemen verwendet und ist auch als Inkubationsschüttler oder Laborschüttler mit Inkubator bekannt.

Was ist der Unterschied zwischen einem Standgerät und einem Tischgerät?

Standgeräte bieten größere Nutzvolumina, sind häufig stapelbar und für den Dauerbetrieb mit vielen Kulturgefäßen ausgelegt. Tischgeräte sind kompakter, benötigen weniger Stellfläche und eignen sich für kleinere Probenmengen oder als Ergänzung zu einem zentralen Standgerät.

Wann ist ein Schüttelinkubator mit Kühlung sinnvoll?

Kühlung ist erforderlich, wenn die Solltemperatur unter der Umgebungstemperatur liegen soll oder Wärme aus dem Schüttelbetrieb zuverlässig abgeführt werden muss. Ohne Kühlung sind in der Regel nur Temperaturen oberhalb der Raumtemperatur regelbar.

Was bedeuten Orbit und Schüttelhub bei einem Schüttelinkubator?

Orbit und Schüttelhub beschreiben den Durchmesser der kreisförmigen Schüttelbewegung in Millimetern. Zusammen mit Drehzahl, Füllvolumen und Gefäßform beeinflusst er die Durchmischung und den Sauerstoffeintrag in die Kultur. Übliche Werte bei Tischgeräten sind beispielsweise 19, 25, 26 oder 50 mm.

Welche Vorteile bietet ein Magnetantrieb?

Bei einem Magnetantrieb wird die Schüttelbewegung berührungslos übertragen. Das reduziert mechanischen Verschleiß und unterstützt einen ruhigen, gleichmäßigen Lauf. Beim Axotron IS-6MVW ist der Orbit zusätzlich stufenlos verstellbar, um die Bewegung an Kulturgefäße und Anwendung anzupassen.