Autoklaven

Autoklaven sterilisieren Laborgeräte, Glaswaren und kontaminierte Abfälle durch gesättigten Dampf unter Druck — bei Temperaturen von 121°C oder 135°C zuverlässig wirksam gegen Bakterien, Sporen und Viren. Das Sortiment umfasst Tischautoklaven ab 16 Litern für den täglichen Laborbedarf sowie Standautoklaven von Systec und HMC mit Kammervolumina bis 160 Liter, ergänzt durch Vernichtungsbeutel und passendes Zubehör.

Systec - Vertikale Autoklaven / Systec Autoklav 40 Liter

Systec - Vertikale Autoklaven / Systec Autoklav 55 Liter

Systec - Vertikale Autoklaven / Systec Autoklav 65 Liter

Systec - Vertikale Autoklaven / Systec Autoklav 75 Liter

Systec - Vertikale Autoklaven / Systec Autoklav 95 Liter

Systec - Vertikale Autoklaven / Systec Autoklav 100 Liter

Systec - Vertikale Autoklaven / Systec Autoklav 120 Liter

Systec - Vertikale Autoklaven / Systec Autoklav 150 Liter

HMC-Autoklaven / HMT-Serie - Tischautoklaven

HMC-Autoklaven / HV-Serie - Standardgeräte

HMC-Autoklaven / HG-Serie mit Dampferzeuger

Zubehör Autoklaven / Zubehör für Systec-Autoklaven

Autoklaven für Labor und Praxis: Technik und Auswahl

Autoklaven nutzen gesättigten Wasserdampf unter Überdruck, um Temperaturen von 121°C oder 135°C zu erreichen — Werte, die bei trockener Hitze allein nicht erzielbar wären, aber notwendig sind, um Sporen und hitzeresistente Mikroorganismen zuverlässig abzutöten. Die Dampfsterilisation ist damit das Standardverfahren für Laborglas, Instrumente, Nährmedien und kontaminierte Abfälle in Forschung, Diagnostik und Klinik.

Tischautoklaven (HMC-Serie)

Tischautoklaven eignen sich für Labore mit begrenztem Platzangebot und moderatem Durchsatz. Die HMT-Serie bietet Kammervolumina von 16 bis 40 Litern, mit Vakuum- und Trockenfunktion für rückstandsfreie Sterilisation sowie wahlweise Flüssigkeitsprogrammen für Medien und Lösungen. Arbeitstemperaturen von 121°C oder 135°C sind wählbar, je nach Sterilisiergut.

Standautoklaven (Systec-Serie)

Vertikale Standautoklaven der Systec-Serie decken Kammervolumina von 40 bis 160 Litern ab — für höheren Durchsatz oder größere Sterilisiergüter. Jede Volumenstufe ist in zwei Ausführungen erhältlich: die VE-Reihe für einfache Laboranwendungen mit grundlegenden Prozessoptionen, und die VX-Reihe für anspruchsvolle Sterilisationsprozesse mit erweiterten Möglichkeiten zur Prozessoptimierung — etwa individuell programmierbare Zyklen oder Schnellrückkühlung.

HMC-Standgeräte mit Dampferzeuger

Die HG-Serie kombiniert einen Standautoklav mit integriertem Dampferzeuger für Kammervolumina von 50 bis 80 Litern — geeignet für Labore ohne zentrale Dampfversorgung. Modelle mit integrierter Schnellrückkühlung verkürzen die Prozesszeit zwischen aufeinanderfolgenden Sterilisationszyklen.

Zubehör und Verbrauchsmaterial

Vernichtungsbeutel in Standard- und hochtransparenter Ausführung sowie mit Biohazard-Aufdruck dienen der sicheren Entsorgung kontaminierter Laborartikel — in Größen von 2,5 bis 110 Litern. Für Systec-Autoklaven sind zudem Edelstahleimer, Beschickungskörbe, Vakuumeinrichtungen und Abluftfiltration erhältlich letztere ist nach TRBA 100 für Labore der Schutzstufe S2 und höher vorgeschrieben.

Häufige Fragen zu Autoklaven

Die wichtigsten Fragen zur Auswahl zwischen Tisch- und Standautoklaven sowie zur Sterilisationstechnik.

Welches Kammervolumen benötige ich?

Für den täglichen Laborbedarf mit kleinen Mengen reichen Tischautoklaven ab 16 Litern aus. Für höheren Durchsatz, größere Gebinde oder den Einsatz in Kliniken und Forschungseinrichtungen mit zentraler Sterilisation eignen sich Standautoklaven mit 40 bis 160 Litern Kammervolumen.

Was ist der Unterschied zwischen 121°C und 135°C Sterilisationstemperatur?

121°C ist die klassische Standardtemperatur für die Dampfsterilisation und für die meisten Anwendungen ausreichend. 135°C verkürzt die Zykluszeit erheblich und wird häufig für die schnelle Sterilisation hitzestabiler Instrumente eingesetzt. Welche Temperatur geeignet ist, hängt vom zu sterilisierenden Material ab.

Wofür wird die Vakuumfunktion bei Tischautoklaven benötigt?

Die Vakuumfunktion entfernt Luft aus der Sterilisierkammer vor dem Dampfeinlass und sorgt so für einen gleichmäßigen Dampfzutritt zu allen Oberflächen — wichtig bei porösem oder verpacktem Sterilisiergut. Die anschließende Trockenfunktion entfernt Restfeuchte nach dem Zyklus.

Was ist der Unterschied zwischen der VE- und der VX-Serie bei Systec-Autoklaven?

Die VE-Reihe deckt einfache Laboranwendungen mit grundlegenden Prozessoptionen ab. Die VX-Reihe bietet zusätzliche Möglichkeiten zur Prozessoptimierung wie individuell programmierbare Zyklen — relevant für anspruchsvolle oder validierungspflichtige Sterilisationsprozesse.

Wann ist eine Abluftfiltration für einen Autoklaven vorgeschrieben?

Nach TRBA 100 ist eine Abluftfiltration für die Sterilisation infektiösen Materials in Laboren der Schutzstufe S2 und höher vorgeschrieben, um die Freisetzung biologischer Aerosole in die Raumluft zu verhindern.