Rollenmischer

Laborschüttler - Übersicht Rollenmischer

Rollenmischer sind essenzielle Laborgeräte für das schonende und gleichmäßige Durchmischen von Proben in geschlossenen Gefäßen wie Reagenzgläsern oder Probenröhrchen. Sie werden bevorzugt in der Hämatologie, Biotechnologie und klinischen Diagnostik eingesetzt, um eine Sedimentation der Probenbestandteile zuverlässig zu verhindern. Das Sortiment umfasst kompakte Taumelrollenmischer sowie stapelbare Modelle mit präzise einstellbaren Geschwindigkeiten.

Laborschüttler - Übersicht / Rollenmischer

Präzise Durchmischung mit professionellen Rollenmischern

In der täglichen Laborpraxis gewährleisten Rollenmischer eine homogene Durchmischung von Blutproben, Zellsuspensionen oder viskosen Substanzen. Durch die Kombination aus Rotation und einer taumelnden Bewegung wird sichergestellt, dass der Inhalt der Gefäße ständig in Bewegung bleibt. Diese Geräteklasse ist speziell für den zuverlässigen Einsatz in Forschungslaboratorien und klinischen Einrichtungen konzipiert.

Technische Konfigurationen und Kapazitäten

Die Auswahl des passenden Mischers richtet sich primär nach dem Probenaufkommen und der Gefäßart. Die verfügbaren Modelle bieten Kapazitäten von 5, 10 oder 11 Rollen. Besonders flexibel zeigen sich Ausführungen mit austauschbaren Rollen, die eine einfache Reinigung oder die Anpassung an unterschiedliche Durchmesser ermöglichen. Für Labore mit begrenzter Stellfläche stehen zudem stapelbare 3D Mini-Rollenmischer zur Verfügung.

Variable Drehzahlregelung für spezifische Anforderungen

Ein entscheidendes Merkmal ist die variabel einstellbare Drehzahl, die eine exakte Anpassung an die jeweilige Applikation erlaubt. Die Bandbreite reicht von sehr langsamen 0,5 U/min für hochempfindliche Proben bis hin zu 80 U/min für eine intensivere Durchmischung. Modelle wie der Taumelrollenmischer RM 10 oder RM5 decken verschiedene Geschwindigkeitsbereiche ab, um sowohl schonende als auch kraftvolle Mischvorgänge zu realisieren.

Häufige Fragen zu Rollenmischern

Hier finden Sie Antworten auf technische und anwendungsbezogene Fragen zu unseren Labor-Rollenmischern.

Wofür wird ein Rollenmischer im Labor eingesetzt?

Rollenmischer dienen dem gleichmäßigen Durchmischen von Probenmaterial in geschlossenen Gefäßen. Sie verhindern das Absetzen von Zellen oder Partikeln in Flüssigkeiten, was besonders bei Blutproben vor der Analyse in der Hämatologie kritisch ist.

Wie viele Rollen sollte ein Rollenmischer haben?

Die Anzahl der Rollen bestimmt die Kapazität. Modelle mit 5 Rollen eignen sich für kleinere Probenmengen, während Varianten mit 10 oder 11 Rollen einen höheren Durchsatz ermöglichen und mehr Gefäße gleichzeitig aufnehmen können.

Was ist der Vorteil von austauschbaren Rollen?

Austauschbare Rollen erleichtern die Dekontamination und Reinigung des Geräts erheblich. Zudem ermöglichen sie es, den Abstand zwischen den Rollen teilweise zu variieren, um auch größere Gefäße sicher zu mischen.

Welche Drehzahl ist für meine Proben optimal?

Das hängt von der Viskosität und Empfindlichkeit der Probe ab. Variable Bereiche von 4-30 U/min sind ideal für schonendes Mischen, während Drehzahlen bis 70 oder 80 U/min für schnellere Homogenisierungsprozesse genutzt werden.

Können Rollenmischer platzsparend betrieben werden?

Ja, für Labore mit wenig Platz gibt es stapelbare Modelle wie den 3D Mini-Rollenmischer MR-03U. Diese erlauben es, die Kapazität vertikal zu erweitern, ohne zusätzliche Stellfläche auf dem Arbeitstisch zu beanspruchen.

Wie erhalte ich ein Angebot für einen Rollenmischer?

Sie können für jedes Modell, wie den RM 10 CAT oder die RM5-Serie, direkt über die Schaltfläche ein individuelles Angebot anfordern, um die passenden Konditionen für Ihren Bedarf zu erhalten.

Was ist der Unterschied zwischen Rollenmischern und Taumelrollenmischern?

Während einfache Rollenmischer nur rotieren, führen Taumelrollenmischer zusätzlich eine kippende Auf- und Abbewegung aus. Diese 3D-Bewegung sorgt für eine noch effektivere Durchmischung der Probengefäße.