Wipp- oder Taumelschüttler

Laborschüttler - Übersicht Wipp- oder Taumelschüttler

Wipp- oder Taumelschüttler ermöglichen eine schonende Durchmischung von Proben in Laboren der Biotechnologie und Diagnostik. Diese Geräte kommen häufig beim Färben von Gelen oder bei Inkubationsprozessen in einem Temperaturbereich von bis zu 65 °C zum Einsatz. Das Sortiment umfasst kompakte Tischgeräte sowie Varianten mit mehrstöckigen Plattformen für einen höheren Probendurchsatz.

Laborschüttler - Übersicht / Wipp- oder Taumelschüttler

Präzise Durchmischung durch Wipp- und Taumelbewegungen

Wippschüttler und Taumelschüttler sind spezialisierte Laborschüttler für die kontrollierte Bewegung von Flüssigkeiten in Gefäßen oder auf Platten. Während Wippschüttler eine eindimensionale Auf- und Abbewegung ausführen, erzeugen 3D-Schüttler eine dreidimensionale Bewegung. Diese Geräte werden primär eingesetzt, um eine gleichmäßige Benetzung von Oberflächen sicherzustellen, ohne die Probenstruktur zu beeinträchtigen.

Einsatz in der Gelfärbung und Inkubation

Ein zentrales Anwendungsgebiet für Modelle wie den ProBlot 25 ist das Färben und Entfärben von Elektrophorese-Gelen. Für temperaturkritische Prozesse stehen Inkubations-Wippschüttler und Inkubations-3D-Schüttler zur Verfügung, die einen Arbeitsbereich von Ambient +5 °C bis 65 °C abdecken. Diese Geräte kombinieren die mechanische Durchmischung mit einer präzisen Thermostatisierung des Probenraums.

Kapazität und Plattformvarianten

Um den Durchsatz im Labor zu erhöhen, bieten Varianten wie der ProBlot 25-D oder ProBlot 25-DXL einen zweietagigen Aufbau. Durch diese mehrstöckigen Plattformen lässt sich die nutzbare Fläche verdoppeln, ohne zusätzlichen Platz auf dem Labortisch zu beanspruchen. Die Plattformgrößen variieren je nach Modell von kompakten 260 x 200 mm bis hin zu großflächigen 300 x 300 mm Einheiten für größere Probenmengen.

Häufige Fragen zu Wipp- oder Taumelschüttlern

Hier finden Sie Antworten auf technische und anwendungsbezogene Fragen zu Schüttelsystemen mit Wipp- oder Taumelfunktion.

Wofür werden Wipp- und Taumelschüttler im Labor eingesetzt?

Diese Geräte dienen der schonenden Durchmischung von Proben. Typische Anwendungen sind das Färben und Entfärben von Gelen nach der Elektrophorese, Waschschritte bei Blotting-Verfahren sowie die Inkubation von Zellkulturen oder chemischen Reaktionen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Wippschüttler und einem Taumelschüttler?

Ein Wippschüttler bewegt die Plattform in einer zweidimensionalen Wippbewegung (wippend), während ein Taumelschüttler eine dreidimensionale Nutationsbewegung ausführt. Die 3D-Bewegung sorgt oft für eine noch gleichmäßigere Verteilung der Flüssigkeit über die gesamte Fläche.

Welche Temperaturen können Inkubationsschüttler erreichen?

Spezielle Inkubations-Modelle wie der ISWV02HDG ermöglichen die Temperierung der Proben in einem Bereich von Ambient +5 °C bis zu 65 °C, was sie für mikrobiologische Anwendungen geeignet macht.

Wann ist ein zweietagiger Aufbau sinnvoll?

Ein zweietagiger Aufbau, wie beim ProBlot 25-D, verdoppelt die Kapazität bei gleicher Stellfläche. Dies ist besonders vorteilhaft für Labore mit hohem Probenaufkommen und begrenztem Platzangebot auf der Arbeitsfläche.

Welche Plattformgrößen stehen zur Verfügung?

Das Sortiment bietet verschiedene Abmessungen, beispielsweise kompakte Plattformen mit 260 x 200 mm für Standardanwendungen oder XL-Varianten mit 300 x 300 mm für größere Gefäße oder mehrere Gele gleichzeitig.

Wie erhält man ein Angebot für diese Geräteklasse?

Interessenten können über die Schaltfläche für exklusive Angebote direkt eine Anfrage stellen, um projektspezifische Preise und Informationen zu den verfügbaren Modellen zu erhalten.

Sind die Geräte für den Dauerbetrieb geeignet?

Ja, Wipp- und Taumelschüttler für den Laborbereich sind konstruktiv auf den Dauerbetrieb ausgelegt, um auch über längere Zeiträume hinweg konstante Schüttelbewegungen bei stabilen Temperaturen zu gewährleisten.